Experience of Diversity

Experience is key not only for labour market success or life satisfaction. It largely determines our values as well. The recent survey from the Pew Research Center (link) reflects the importance of the experience of diversity in, for example, religious or spiritual matters. More heterogenous experience of diversity across lots of dimensions will contribute to a better mutual understanding and respect. Meeting persons who are different and experiencing the many facets of the other person similar to oneself will enhance the common ground. Curiosity to meet the other person rather than “more of the same” in encouters and friendship, this is the way forward. The sociology of social networks, part of my teaching at Jacobs University Bremen is able to support this perspective for several decades now.  Student accomodation with large diversity can be a fundamental experience which coins personalities. Tolerance is largely a product of experience rather than only teaching about stereotypes.

Downsizing

Der erste Schritt hin zum Verzicht auf das Auto ist der Schritt des “downsizing”. Wie klein kann ein Auto sein für einen Urlaub im Gebirge mit Freunden. Die Mini oder Kleinstwagenklasse der Autoverleihfirmen vor Ort bietet für mittelgroße, schlanke Personen preiswerte Zweitürer! Selbst mit 4 Personen, Stöcken und Rucksäcken für eintägige Bergtouren war das im Kleinstwagen machbar. Mit etwas mehr Kondition hätten wir auch bereits die Anfahrt zu Fuß erledigen können. So viel nur für die Vorbereitung der nächsten Bergtouren. Nach der Bergtour ist vor der Bergtour und wir werden sicherlich besser vorbereitet in die nächste Bergwanderung aufbrechen. Hoffentlich dann ohne Unterstützung eines Verbrennungsmotors. Downsizing kann Spaß machen und Verlassen auf die eigenen Kräfte wirkt wie eine ökologische Antriebsfeder. 

Wetten auf Europa

Wer hätte schon auf die nur europäische Besetzung des Fußballweltmeisterschaftshalbfinales der Männer gewettet. Belgien, England, Frankreich und Kroatien als Halbfinalteilnehmende hat beim Wetten eine Traumquote gebracht. Studierenden in Ökonomie empfehle ich immer Erfahrungen im Wetten zu sammeln, damit können sie später besser Investieren von Wetten unterscheiden, oder eben bewusst Investieren als Abschätzen von Wahrscheinlichkeiten verstehen lernen.

Mein Anliegen ist aber heute ein steuerliches. Eigene Finanzmittel für die europäische Union zu generieren ist ein wichtiges Ziel im Rahmen einer “europäischen Bürgerlichkeit”. Der Markt für Wetten könnte ein solches Vorhaben ermöglichen. Der Wettentest von Anbietern zeigt das Potenzial aber auch die Umgehungsstrategien, aber gegen die Besteuerung von traumhaften Wettgewinnen in der EU hätten wohl wenige Bürgerinnen etwas. Das könnte die Akzeptanz von Steuern sowie der Finanzierung von EU-projekten helfen.

Erfolgsquoten bei Endspielteilnahmen sind für Frankreich 1 Sieg bei 2 Teilnahmen, für England 1 Sieg bei 1 Teilnahme. Für Kroatien als Ex-Yugoslawien liegen keine Teilnahmen bisher vor. Bei einer EU-Besteuerung von Sportwetten oder Wetten auf Brexit, oder “Exit vom Brexit” stünde ein Wettgewinner, das EU-Budget, schon vorher fest. Nächstes Mal setze ich dann eh schon auf Afrika. Die Wahl ist dabei nicht leichter.

 

Zugleich Frage und Antwort: Was etwas ist

Was können sich Menschen für Fragen stellen? In einer spannenden Lektüre und gleichzeitig einer digitalen Wiederentdeckung für mich, bin ich erneut auf “Was etwas ist” von Tilman Borsche gestoßen. Dank der digitalen Bibliothek der Bayerischen Staatsbibliothek ist das philosophische Grundlagenwerk von Tilman Borsche nun weltweit zugänglich. Auf die Frage hin, was etwas ist, werden die ideengeschichtlichen Pioniere, Platon, Augustin, Nikolaus Cusanus und Nietzsche, kurz auch Leibniz, Kant und Schopenhauer dazu abgefragt.

Der Untertitel des Werks beschreibt treffend den durchaus überraschenden roten Faden, der sich durch die Werke ziehen lässt. Fragen nach der Wahrheit der Bedeutung lässt uns immer wieder zurückkommen auf Worte, Zeichen und Sprache. Der Schlusssatz von Borsche “Zeichen können niemals zeigen, Worte niemals sagen, was etwas ist.” (S. 312) könnte frustrierend klingen, aber es lässt uns gerade weiter suchen.

Das allerletzte Wort überlässt Borsche dann Nietzsche, den er für die heutige Zeit der “fake news” so treffend zitiert: “wir haben eben gar kein Organ für das Erkennen, für die ‘Wahrheit'”. Auch wenn aktuelle neurowissenschaftliche Forschung bei dieser Frage nicht locker lässt (siehe hier), vergewissern wir uns bereits, was bleibt uns Menschen nun übrig. Begriffe schärfen, Urteilsbildung schärfen und diskursives Auflösen von Grauzonen.

Randbemerkung von Nikolaus Cusanus an der Schrift von Apuleius Lucius, De deo Sokratis. “Fundstück in der Bibliothèque royale de Belgique, document http://uurl.kbr.be/1495249

Datenschutz

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder eben GDPR auf English hat alle, die Webseiten betreiben etwas in Atem gehalten (Neuer Hinweis zum Datenschutz dieser Webseite hier). Natürlich waren die Regelungen längst bekannt, aber die gesamte Branche hat bis zum letzten Moment gewartet und fleißig weiter Daten gesammelt. Vielleicht waren doch viele das Internet nutzende Personen überrascht über das Ausmaß der Sammelei. Falls Sie lange nicht mehr Ihren Klout-Score geprüft haben, “Klout ist seit dem 25.5.18 kaputt”, nur in der EU. Wir werden also weiterhin ohne Zustimmung geratet und mit den Scores Geld gemacht.

Traurig über das Verschwinden sind wir wohl nicht, da wir von der zweifelhaften und jetzt wohl illegalen Praxis bisher eh nichts wussten. Für politisch und gesellschaftlich Aktive bleibt es wichtig zu wissen, wo und wie sie “gerated” werden. Professoren und Lehrende im allgemeinen kennen die Ratingpraxis und haben sich daran gewöhnt. Im Privatleben ist das Rating aber wohl unter Persönlichkeitsschutz ein anderes Thema. THANK YOU – EU.

@KlausSchoemann

Kommentare zu aktuellen politischen Themen verbreite ich seit einiger Zeit unter @KlausSchoemann .  Die Themen der Kommentare befassen sich überwiegend mit Europa, sowie wirtschaftliche und gesellschaftliche Zusammenhänge. Auf Evidenz basierende Meinungen stehen im Vordergrund. Einiges sind Fundstücke, die meine Vorlesungen und Seminare an Hochschulen und Universitäten sowie in der Wirtschaft aktuell halten. Die Hintergrundstudien oder Erhebungen können ebenfalls meistens aus Retweets nachverfolgt werden. Weiter unten, rechte Spalte gibt’s gleich die Liste der letzten Tweets, scrollen lohnt sich!   “Happy Reading”