Hugo voyage

Victor Hugo traveled for inspiration to neighboring countries. He has been attracted to o mysterious places and its people. In his booklets of such inspirational journeys he drew images of several architecturally interesting places. “Burg” meaning castle was a recurrent subject trying to capture the mysteries about such medieval places and their surroundings. The rivers “Rhein”,”Nahe” and “Mosel” in Germany were a great source of inspiration for him. The images drawn of “Burg Eltz” as well as others (Andernach from 1840, image below left) testify to this. The Home of Victor Hugo in Paris, Place des Vosges features in 2026-8 his drawings which seem to have served him as studies in architecture and sometimes as idea of maybe a scenery for his theatre pieces. Of course, his drawings of cathedrals similar to “Notre Dame” in Paris are also among those ink sketches. To get scared a bit, traveling might suffice and then write it down and sketch it. Franco-German influences can be found in many European artists of the 19th century as well as today.  

Victor Hugo home in Paris exhibition on his drawings of architecture 2026-8

Painter influencer

In modern terminology we could say Edgar Degas has been an influencer for many other painters, gallerists, art collectors and our way to look and interpret paintings or drawings. Max Liebermann wrote an appreciation of the work of Degas for a German audience in an attempt to bridge the gaps in the understanding of modern art between France and Germany towards the end of the 19th century. Cassirer as editors facilitated the publication and jointly they achieved to build a remarkable collection of impressionism before the atrocities of war took over in the first half of the 20th century. Fates can change quickly and painter influencer may become discredited due to more forceful political influences. (Image: Booklet by Max Liebermann 1898 on Degas in Cassirer exhibition in Berlin) 

Max Liebermann on Edgar Degas published by Cassirer

Flotow Offenbach

Erstmals in der Zeitschrift „Opérette“ (2012, No.164, S.53-57) erschienen, hat Dominique Ghesquière eine verschränkte Biografie von Flotow und Offenbach veröffentlicht. Die deutsche Übersetzung ist von Peter Hawig in den Emser Heften Nr.353 (ISSN 1436-459X) erschienen. In interessanter Weise wird das diplomatische Geschick, sich von kleinen Aufführungen in größere Häuser hoch zu arbeiten, von Flotow erfolgreich praktiziert zum Asset für beide Komponisten. So war der damalige Weg zum professionellen Musiker insbesondere auch zum erfolgreichen Komponisten. Flotows erste komische Oper „Pierre et Cathérine“ wurde bereits 1832 im Hôtel Castellane (Rue du Faubourg Saint-Honoré 112) aufgeführt. Ein Vaudeville mit Gesangseinlagen „Le Comte de Charolais“ wurde im Théâtre du Palais-Royal 1836 zur Aufführung gebracht. In seinen Erinnerungen schreibt Flotow kurz nach dem Tod von Offenbach, dass er Jacob (erst nach Konvertierung Jacques) schon 1838 als Cellist kennenlernte. „die Runde durch die Salons war die Kunst, akzeptiert zu werden. Es war in erster Linie die Nagelprobe des echten Talents und der Virtuosität, gleichzeitig aber auch die des Dienermachens, der geschickt genutzten Gelegenheiten und schließlich des Erfolges. Jacob nahm also sehr gerne an, als sein Freund ihm vorschlug, ihn dort einzuführen, wo er selbst gern gesehen war.“ (S.7,9). Für diese Soirées schrieben beide Neukompositionen, die in 2 Serien erschienen sind. „Les chants du soir“ und „réveries“. Für Flotow war eine weitere Bekanntschaft mit Friedrich Wilhelm Riese (pseudonym W. Friedrich) in Paris bedeutend. Letzterer schrieb das deutschsprachige Libretto zu Stradella, der Flotow Oper, die dann erfolgreich 1844 in Hamburg uraufgeführt wurde. Wechselseitige Beeinflussung der beiden Komponisten wurden vielfach besprochen, jedoch sind keine wirklich belegt. Lediglich in den „Bouffes-Parisiens La Romance de la rose“ hat Offenbach eine direktes Zitat aus Flotows irischer Melodie  von Thomas Moore „Die letzte Rose“ verwertet und parodiert. Solche Anlehnungen, wie Flotows an die irische Melodie waren und sind auch heute noch gängige Praxis in der Komposition, durchaus mit Rechtsstreitigkeiten heutzutage. Während Flotow bereits 1848 recht solide etabliert war, musste sich Offenbach noch weitere Erfolge erarbeiten. Das hat sich in den Jahren um 1870 bereits ausgeglichen. Flotow’s Oper „L’ombre“ (Der Schatten) hatte die Premiere in der Opéra-Comique kurz vor Kriegsausbruch, wurde dann 1871 im Salle Favart erneut gespielt (S.24). Beide Komponisten haben sich gegenseitig inspiriert und in gewisser Weise voneinander profitiert. Klassik populär machen, ist beiden gelungen und die wechselvollen deutsch-französischen Biografien eine beispielgebende, positive wechselseitige Befruchtung.