Von einem der Stoiker, SENECA, kennen wir den Satz “Wir sagen immer, dass wir uns unsere Eltern nicht aussuchen können, dass der Zufall sie uns zugeteilt hat – doch tatsächlich haben wir die Wahl, wessen Kinder wir gerne wären. ” (aus De brevitate vitae, 15.3a). Genetik und Epigenitik machen uns aus, aber sicherlich ist sehr entscheidend, sich “die richtigen Mentoren auszusuchen” (Der tägliche Stoiker, S.18,1 als Kommentar zum Seneca Zitat). Das waren schon immer gute Bücher oder weise Personen. Für die letzten Wochen hatte ich als Mentoren (1) Peter Schäfer, (2) Philippe Sands und (3) Alexander Demandt gewählt (Linksammlung siehe hier). Gepaart mit etwas Biografie- und Lebensverlaufsforschung eine anregende Lektüre. Die Quintessenz in Reihe des Auftretens: (1) “Beides, Hass und Angst, gehört eng zusammen, und beides ist auch, wie man in der Geschichte immer wieder sehen kann, ein Hauptmerkmal des Antisemitismus.” Bezogen auf die Schoah: “Vergleiche müssen selbstverständlich erlaubt sein, solange mit “vergleichen” nicht “gleichsetzten” gemeint ist.” Für die akribische Aufarbeitung der Judenverfolgung über die Jahrhunderte und die Verschärfung derselben unter der NSDAP, die mit Hitler als Reichskanzler (ab 30.1.1933) einen Freibrief bekam, die Hetze aus “Mein Kampf” dann schrittweise mit seinen Parteigenossen umzusetzen. Dazu die Dokus “Wannseekonferenz” ansehen.
(2) Philippe Sands verfolgt über 455 Seiten die Biografie eines Nazis auf der Flucht. Dieser Nazi der ersten Stunde machte sich Hoffnung noch über die Rattenlinie von Österreich, über die Alpen in der Nähe des “Wilden Kaisers”, und letztlich über Rom nach Südamerika zu fliehen. Buchautor Philippe Sands und Horst, der Sohn des Nazis Otto Wächter führen Biografieforschung durch, um die Schuld von “Otto” zu ergründen. In vielen Gesprächen wir erörtert, ob er bei Tötungen und der öffentlichen Hinrichtung von 50 Polen in Bochnia im Dezember 1939 nur dabei war oder verantwortlich war (S. 430ff). War er nur Ausführender, oder hatte er eine anleitende Funktion. Der Sohn Horst verteidigt die Taten seines Vaters mit viel juristischer Spitzfindigkeit. Letztlich verteidigt er sich selbst, zwar vielleicht Teil einer kollektiven Schuld und Verantwortung zu sein, aber jegliche individuelle Bezüge leugnet er. Die guten Jahre mit seinen Eltern, seine wechselvolle Vergangenheit mit seinen Eltern hat die Familienbindung scheinbar aufgewertet. Die Feststellung, sein Vater war ein Massenmörder, kommt zwar nicht über die Lippen des Sohnes, aber beschließt den generationenübergreifenden Bericht mit romanhaftem Spannungsbogen.
(3) Der Begriff “Grenze” ist eine Grundkategorie der Geschichte und selbst der Ideengeschichte. Demandt leitet von der Begriffsdefinition “Grenze … unabdingbare Voraussetzung beim Wahrnehmen und Bezeichnen, beim Denken und Handeln.” (S. 19) über zu Grenze als Raumgrenze (S. 29ff) und Zeitgrenze (S. 74ff). Zu letzter heisst es (S. 101) “… jede Gegenwart war in der Vergangenheit einmal Zukunft; … jede Gegenwart in der Zukunft wird einmal Vergangenheit sein. Zukunft ist künftige Vergangenheit und Vergangenheit ist ehemalige Zukunft.” Nur ein Schelm denkt dabei an Karl Valentin. Bezogen auf die Bücher (1) + (2) verlangt dies ein Gedankenexperiment von uns. Versetzten wir uns in eine Gegenwart in der Vergangenheit, welche Zukünfte gab es bei grausamsten antisemitischen Verbrechen für die Millionen an Opfern und die vielen, ungezählten Täter.
Aus der Zukunft gesehen, wenn unsere Gegenwart mit ihren eigenen Formen des Antisemitismus, bereits Vergangenheit geworden ist, dann wollen wir angekommen sein an einer aufgeklärten Sicht auf die Stationen und Perioden der Vergangenheit, selbst in unserer Sichtweise auf Familienbiografien. Mit Demandt wird einem klar, die Kriegszeit, dann zeitliche Grenze, Nachkriegszeit hat es so völkerrechtlich gegeben, jedoch in den Schicksalen der Familien zeichneten sich vielfach andere Zäsuren ab. Das Datum der Verhaftung, Deportation, Ermordung, Flucht, Rückkehr bildet den biografischen Einschnitt und die Grenzerfahrung gleich für mehrere Generationen. Die “Stolpersteine” verdeutlichen die massenhaften Schicksale der jüdischen BürgerInnen beispielsweise in Berlin. Bei Jens Bisky: Biografie einer großen Stadt sehen wir die Bezüge aus Vergangenheit, die in die Gegenwart und Zukunft reichen. “Die Wohnungsnot blieb ein zäher Begleiter, sie führte … zur “Radikalisierung breiter Massen” (S.475). Trotz der prestigeträchtigen Großprojekte, wie der Hufeisensiedlung in Berlin-Britz in den späten Zwanziger Jahren, bleibt der soziale Wohnungsbau und Eigentumsübertragungen zwischen Generationen damals und heute eine der drängensten sozialen Fragen, die wiederum Angst und Hass schüren. Hier schliesst sich der Kreis der Literaturbesprechung auf überraschende Weise. Täter und Opfer müssen gleichsam im Blick bleiben.

Radikalisierung
Prozesse der Radikalisierung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen laufen über die Geschichte hinweg oftmals in vergleichbaren Formen ab. Das bedeutet jedoch nicht die Gleichsetzung solcher Prozesse. Das ist eine der Botschaften von Peter Schäfer (2021) “Kurze Geschichte des Antisemitismus“. Wichtig ist immer wieder hervorzuheben, “Die Ablehnung und Verunglimpfung des Judentums gehört nicht grundsätzlich zur Botschaft des Koran, sondern erklärt sich, wo sie zutage tritt, aus der politischen Gemengelage” (S. 113). Das trifft genau den Kern der derzeitigen Lage im Nahen Osten. Zunächst wird Hass geschürt und dann eine explosive Stimmung erzeugt. Wenn anschließend Radikale die Oberhand gewinnen, ist es bis zur Explosion des Pulverfasses nicht mehr lange hin. Das erleben wir gerade erneut. Eine Provokation durch Enteignung und Räumung hat im Fastenmonat buchstäblich das Fass zum Überlaufen gebracht. Raketenbeschuss einerseits, Abfangschirm und Vergeltung durch gezielte Zerstörung folgen. “Die ständige Ambivalenz zwischen Hass auf die Juden und Angst vor den Juden” (S. 295) zieht sich bereits durch die Jahrhunderte des Antisemitismus, wie Peter Schäfer aufzeigt. Dieses Schema zeigt sich am 15/16/ 17. Mai 2021 erneut. Laut Tagesspiegel print (S.4) haben die Aggressionen sich längst auch auf Europa übertragen (auch online Tsp). Da bleibt viel Aufklärungsarbeit zu leisten. Wer glaubt das können Eltern alleine und auch selbst im HomeOffice nebenbei leisten, täuscht sich gewaltig. In 3 Stunden pro Woche im Sozialkundeunterricht wird das eventuell leistbar sein. Jedoch die derzeitigen antisemitischen Hassbekundungen zeigen vor allem eins: Das Versagen des Unterrichts in der Vergangenheit und eklatante Versäumnisse bei der Eingliederung von Zugewanderten und Asylsuchenden. Bevor das in den Wahlkampf gerät, sollte sich ein Konsens der demokratischen Parteien bilden, endlich der Angst, dem Hass und der Radikalisierung entgegen zu treten. Den Antisemitismus bekämpfen, heisst viel miteinander zu reden, zu diskutieren, um Berühungsängste abzubauen und “Miteinander” statt “Gegeneinander” zu erlernen. Das ist schwierig in einer bereits mit Hass aufgeladenen Stimmung. Besonnenheit ist gefragt und nicht das platte Drohen mit harten Strafen. Da macht es sich der deutsche Innenminister Seehofer viel zu einfach. Wahlkampfposen helfen noch am wenigsten, das gilt für Deutschland, ebenso für Israel, das sich gefühlt seit mehreren Jahren im Dauerwahlkampfmodus befindet.

Antisemitisch
In Berlin müssen wir 1000 antisemitische Vorfälle beklagen, alleine im Jahr 2020. Wie der “Tagesspiegel” auf der Titelseite (20.4.2021) meldet sind das fast 3x pro Tag eine Diffamierung, Beschimpfung oder Bedrohung. Warnungen in Sonntagsreden reichen da schon lange nicht mehr aus. Gut, dass da wo das Übel wächst auch die Unterstützung wächst. Geltende Gesetze gegen Hetze konsequent anzuwenden, ist eine naheliegende und wirkungsvolle Art und Weise zu reagieren. Prävention, das heißt Aufklärung über historische Tatsachen und aktuelle Straftaten eine wichtige Funktion der Medien. Da findet sich sehr viel Gutes jetzt im Netz. Peter Schäfer hat mit seinem Werk “Kurze Geschichte des Antisemitismus” eine wegweisende Darstellung und historischen Überblick mit zahlreichen Originalzitaten zusammengestellt. “Das Buch ist groß in seiner Kürze”, schreibt Gustav Seibt in der Süddeutschen. Dennoch braucht das Lesen viel Aufmerksamkeit und Bedenkzeit, denn es wird an vielen Überzeugungen von beispielsweise Christen gerüttelt. So wird im Glaubensbekenntnis (seit dem 1 Konzil 325 in Nizäa) eine mögliche Brücke zum Judentum abgebrochen (S. 84ff), da Jesus als eines Wesens mit dem Vater gleichgesetzt wurde (de substantia patris). Wie tief Antisemitismus verwurzelt sein kann, ging mir durch diese Lektüre der ersten Kapitel des Buches erst auf. Wichtig ist der interreligiöse Dialog hierbei. Aufstehen gegen den Antisemitismus müssen aber die jeweilige Mehrheitsgesellschaft. Jede Demokratie lebt gerade von ihrem aktiv eintretenden Minderheitenschutz, im Gegensatz zu autoritären Regimen. Antisemitisches Verhalten hat sich einem Virus vergleichbar erneut ausgebreitet, leider mit ständig neuen Varianten des Corona-Virus vergleichbar. Leugner, von einem wie dem anderen, scheinen sich ebenfalls der gleichen Muster zu bedienen. Dem müssen wir Entsprechendes dagegenhalten. 

8-ter März
Corona in Form von Covid-19 lässt uns manche Gewohnheiten ändern. Viele lassen sich Impfen (#Impftermin). Das hat auch sein Gutes. Nur, das Ausfallen von Geburtstagsfeiern, Hochzeiten und bereits verschobenen Schulklassentreffen ist schon bedauerlich. Obwohl, der Protagonist im Roman von Norbert Gstreins »Der zweite Jakob« sieht das etwas anders. In der “Zeit” lesen wir: “Der Erzähler wird sechzig und der Autor Norbert Gstrein auch. Der Roman kann als “satirische Klage und künstlerische Selbstermächtigung eines leicht depressiven Sechzigjährigen” gelesen werden. »Natürlich will niemand sechzig werden, jedenfalls nicht als Jubilar, und natürlich will niemand, der bei Sinnen ist, ein Fest, um auch das noch zu feiern«, lautet der erste Satz des Romans.” (S.52 vom 8.421). Es geht auch anders. Das DiesDasKollektiv aus Berlin organisiert Partys, Feiern und Festivals als gemeinnützige Organisation für die Berliner Club-Szene. Auf der Festivalkarte (z.B.) standen mehr als 10 Clubs/Bühnen gleichzeitig zur Auswahl und im Chat wird locker gequatscht. Also auf zur nächsten Ü60-Party.
Schlusssatz im Zeitartikel: ” Es ist nicht so schlimm mit den sechzig Jahren, … Sechzig ist heute das neue Fünfzig.” Es ist das knackige Alter. Wir können es eben jetzt so richtig knall/cken lassen. Machen wir es wie die Frauenbewegung, die eben auch nach dem 8-ten März als Grafitti sprüht.

Downsizing
Der erste Schritt hin zum Verzicht auf das Auto ist der Schritt des “downsizing”. Wie klein kann ein Auto sein für einen Urlaub im Gebirge mit Freunden. Die Mini oder Kleinstwagenklasse der Autoverleihfirmen vor Ort bietet für mittelgroße, schlanke Personen preiswerte Zweitürer! Selbst mit 4 Personen, Stöcken und Rucksäcken für eintägige Bergtouren war das im Kleinstwagen machbar. Mit etwas mehr Kondition hätten wir auch bereits die Anfahrt zu Fuß erledigen können. So viel nur für die Vorbereitung der nächsten Bergtouren. Nach der Bergtour ist vor der Bergtour und wir werden sicherlich besser vorbereitet in die nächste Bergwanderung aufbrechen. Hoffentlich dann ohne Unterstützung eines Verbrennungsmotors. Downsizing kann Spaß machen und Verlassen auf die eigenen Kräfte wirkt wie eine ökologische Antriebsfeder.
Mehr als 2 Jahre später ist dieser Blogeintrag zu einem programatischen Titel in “Le Monde” vom 24.3.2021 S.19 geworden. 
Covid-19 Experiment
Die Corona-Pandemie kann aus unterkühlter, wissenschaftlicher Perspektive mit einem der größten weltweit parallel stattfindenden Verhaltensexperiment gleichgesetzt werden. Welche Personengruppen halten sich an die AHA+L-Regeln (Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske + Lüften). Wie reagieren Menschen auf Regelbrüche von anderen. Welches Vertrauen wird der sich mittels Falsifizierung (Popper) weiter-entwickelnden hypothesengeleiteten Wissenschaft entgegengebracht. Wie funktioniert die rasche Übersetzung von Forschungsergebnissen in die tägliche Lebenswelt von Millionen Bürger:Innen. Neben den erschreckend vielen Coronatoten gab es in 2020 jedoch 10% = ca. 30 weniger Verkehrstote in Deutschland. Mit Verkehrsberuhigung und mehr Homeoffice sinken scheinbar auch die Anzahl der Toten auf unseren Straßen. Die Zahlen vom Statistischen Bundesamt legen das nahe. Die saisonalen Effekte korrelieren inetwa mit Lockdownzeiten. Im Sommer kommen die Motorradfahrenden und Fahrradfahrenden vermehrt dazu. In Ländern mit strengerem Lockdown sollten noch weniger Verkehrstote und Verletzte auftreten. Das Verhaltensexperiment, wie eine Tempobeschränkung auf Autobahnen zeigt in einigen europäischen Nachbarländern, dass solche Verhaltensänderungen Leben erhalten. “Die Zahl der Unfälle, bei denen Menschen verletzt oder getötet wurden, ging um 11,8 % auf rund 264 900 Unfälle zurück” schreiben die Statistiker. Mit Willy Brandt würde ich sagen: Nicht nur mehr Demokratie wagen, sondern auch Verhaltensänderungen wagen. Fuß runter vom Gas. Die Pandemie lässt uns fundamental über Gewohnheiten nachdenken. Weniger Verkehr hat auch positive Nebenwirkungen. 
Disruption
Disruptive Wirtschaftspolitik ist in allen Lebensbereichen spürbar. Der Ökonom Joseph Schumpeter hat das Prinzip vor gut 100 Jahren beschrieben. Neben inkrementalen Neuerungen haben diruptive Neuerungen einen starken, ruckhaften Effekt auf Wirtschaft und Beschäftigung. Wir wissen, dass Tesla vor den Toren Berlins ein großes Automobil- und später auch Batteriewerk erbaut. Jetzt hat auch Daimler für seinen relativ zentralen und traditionsreichen Standort in Berlin-Marienfelde eine disruptive Zukunftsperspektive verhandelt. Sozialpartnerschaft kann solche disruptiven Veränderungen meistern unter Einbeziehung der Politik solange Finanzierungsspielräume vorhanden sind. Aus Gewinnen, bei verminderter Ausschüttung an Aktionäre, lassen sich selbst dramatische Umwälzungen bewerkstelligen. Stakeholder– statt Shareholderansätze sind dafür von Nöten. Die Info laut Tagesspiegel vom 4.3.2021 ist eine tolle Überraschung. Beschäftigungsgarantien als Teil von Tarifverträgen können sehr wertvoll sein und Vertrauen bilden bzw. erhalten.

Kalt in Schweden
Alter Schwede, es ist kalt geworden in Schweden. Ganze Generationen von Studenten der Sozialwissenschaft wurden mit dem skandinavischen Modell des Wohlfahrtsstaates traktiert. Neue Zahlen von Eurostat zeigen das Auseinandertriften des skandinavischen Modells. Sweden setzt sich mit liberaler Regierung seit Jahren ab von der historisch gewachsenen skandinavischen Zugehörigkeit. Warum macht das die Finanzpresse zu einer Top-Data-Info auf ihrer Titelseite. Es wirft viel etabliertes Wissen über den Haufen. Gepaart mit Daten zu Todesfällen durch Covid-19 (von JHU pro 100.000) in Skandinavien ist klar, dass sich für Schweden ein Quantensprung ereignet hat, weg vom sozialdemokratischen Wohlfahrtsstaat hin zum liberal-konservativen Modell englischer Prägung. Das tut weh. Vorbei die Zeiten für Pilgerreisen nach Schweden zu starkem öffentlichen Sektor mit Bibliotheken als Kathedralen für Bildungsgleichheit und Ansprüchen an Chancengleichheit und solidem sozialem Sicherheitsnetz. Jetzt heisst es schwedischer Sozialstaat für Schweden. Bitte rasch die Vorlesungsnotizen anpassen, damit der Etikettenschwindel sich nicht fortsetzt. 


Wendepunkt
Die Statistik zu #Covid-19 Impfungen zeigt erstmals mehr #Impfungen als Infektionen laut @FinancialTimes weltweit. Sicherlich ein Wendepunkt, wenn auch nur ein momentaner Wendepunkt. Das Virus mutiert und die Infektionen in bevölkerungsreichen Ländern sind noch nicht kontrolliert. Wir sind dankbar für jeden Hoffnungsschimmer, besonders die Finanzwelt feiert dann wohl schon wieder historische Höchststände. Dabei geht der Wettlauf mit dem Virus weiter https://schoemann.org/covid19-eu-variationhttps://schoemann.org/covid19-eu-variation

Asymptomatische Infektion
Es ist schon mehr als 1 Jahr her. Die Einzelfallprüfung zur asymptomatischen Infektion war uns bekannt. Alle Alarmglocken hätten klingeln müssen. Aber weit über München scheint die anschließende Veröffentlichung im New England Journal of Medicine nicht ernsthaft gewürdigt worden zu sein. Mit #Covid-19 Infizierte Personen sind ansteckend bevor sie selbst Symptome zeigen. Heute freundlich begrüßt, infiziert und einige Tage später selbst erst die typischen Symptome. Das SARS-CoV-2-Virus hat die kommunikativ weit überlegene Species Homo sapiens einfach ausgetrickstSARS-CoV-2-Virus hat die kommunikativ weit überlegene Species Homo sapiens einfach ausgetrickst, indem es kommunikatives Handeln (Bisous,Bisous, talk, talk) als Schwäche ausnutzt für eine rapide Übertragung. Wir müssen nicht gleich ins Schweigekloster umziehen, aber unsere Kommunikation auf digitale Medien temporär umleiten. Das sollte uns doch nicht schwer fallen, wir haben damit die Technik das Virus zu übertrumpfen. Nur wollen müssen wir es. Das Leid der 52.000 CoronaToten und deren Angehörigen wird es nicht mehr lindern können, aber weiteres Leiden und die Arroganz der Überlebenden bleibt uns hoffentlich erspart. Daher heißt es jetzt: Klaus ist allein zuhaus. 

