The Special Olympics World Games are special in many respects. The broad range of people with special abilities is only one of them. I had the chance to ask permission to take a photo of the athletes from the team from Hong Kong when the took their team photo at Berlin Alexanderplatz. This is indeed special as the all wore proudly their team dress showing in big letters Hong Kong on the back (participant example). Hong Kong is the unfortunate island that was passed on from Imperial phase from the United Kingdom time to the Chinese rule. Despite an official 1 China, 2 political systems promise, Hong Kong’s democratic movements were soon threated and imprisoned. It was a special moment to me to witness the spirit of the Hong Kong athletes at the beginning of the special games in Berlin.
Other athletes whom I congratulated on the way to the competition were proudly asking me, whether I had seen them on TV yesterday. Beyond the 2 weeks of competition, special athletes are part of our public images of sports persons. This enlarges our perspective of what a sport’s person presumably has to look like. The SOWG question our traditional stereotypes and put inclusion and integration into practice. At least some of the disciplines should go mainstream and be part of the next Olympic games in Paris 2024. But, as we all know the official, not so special, Olympic games are primarily about big business and merchandising rather than inclusion and diversity. Hong Kong athletes remain a unique experience reserved to the special Olympics. 
Special
We all value special skills and specialists. In Berlin is a whole week devoted to the special event of the #SOWG. These are the special Olympics world games. Berlin is booming with special people all around. Already the arrivals of the athletes to Berlin tests the public transport system as much as private infrastructure to welcome persons with special needs. Rather than the waste that is produced for normal Olympic games the same incredible amounts of money should be devoted to make cities more welcoming to special people every day. We have become as societies so used to speed up things as much as we can that we have forgotten the value of allowing people to live their lives with their own speed and rhythm. Looking at the huge numbers of private sponsors for the SOWG it becomes obvious that many people care to support these special people on their journey. I am more willing to pay taxes for such efforts than the public money wasted for football, like TV-rights or stadium buildings. The joint experience of love and joy with these extraordinary persons makes us all happy and rich. Happiness is the new “wealth of nations”. Inclusion brings happiness to more than just the normal. We wish you all a happy #SOWG. The
stars are you.
Recht auf Wohnen
Das Recht auf Wohnen ist ein Grundrecht.
Grundrechte sind nicht verhandelbar, so wie die unveräußerlichen Menschenrechte. Selbst unsere Wohlstandsgesellschaften tun sich recht schwer damit, ein einfaches Wohnrecht für alle zu verwirklichen. Ganz besonders in Städten, die eine hohe und stetig steigende Nachfrage nach Wohnungen verzeichnen. Da will viel geplant und gebaut werden. Dennoch läuft das Angebot an Wohnungen der Nachfrage ständig hinterher.
Nicht überall (nur ein kleines Dorf in Gallien). Weite Landstriche leiden am beständigen Fortzug von Jungen, die eine noch stärker alternde Einwohnerschaft auf dem Lande zurücklassen.
Das atemberaubende Großstadtleben hat viele Vorzüge. Bildung, Wissenschaft, Kultur, internationale Unternehmen und höhere Toleranzschwellen. Nach solchen Erfahrungen fällt die beengte Dorfgemeinschaft schwer, selbst wenn viel Platz, Luft,Wasser und Wohnraum preiswert zur Verfügung stehen. Gute Verkehrsanbindung des ländlichen Raumes an die Innenstädte mit ihrem vielfältigen Angebot ist ein zentraler Lösungsbaustein. Das Häusle in der Vorstadt, abends in die Oper, morgens im See nackt baden und mittags nach Smoothie im Himalaya Restaurant vegetarisch speisen. Die neue Bohème gleich in vielen Aspekten den Eliten der 20er Jahre. Schön und gut.
Die Kehrseite der Medaille (Avers – Revers) waren die großen Wohnungsbaugesellschaften der 10er und 20er Jahre, beispielsweise in Berlin, die für wachsenden und erschwinglichen Wohnraum sorgten. Die großen Firmen der Epoche haben bei den neuen Siedlungen kräftig mitgeholfen. Es gab Zeiten, da haben Arbeitervereine und Gewerkschaften gemeinsam in die Hände gespuckt und sich staatlich unterstützt, preiswerten Wohnraum selbst geschaffen. Eine Gefahr von Korruption besteht, kann aber kontrolliert werden.
Die Herausforderung durch die hohe Inflation steht im Untertitel des Zeitungsartikels der Berliner Zeitung: „Die sinkende Reallohnentwicklung“ führt zu zusätzlichen Ängsten und realer Bedrohung für die vielen Geringverdiener, Arbeitslosen und Integrationsbedürftigen. Das braucht rasche Antworten, nicht nur von den Parteien, die „sozial“ in ihrem parteipolitischen Namen führen. Obwohl, schnell geht im Bauwesen selten etwas. Großspurige Ankündigungen werden nur selten eingehalten, besonders bei Wohnungsbauprojekten. Das Recht auf Wohnen bleibt ein Beispiel für die Notwendigkeit und für die Herausforderungen einer sozialen Marktwirtschaft. 
Photovoltaik
Eigentlich ist die Photovoltaik eine alte Technologie. Seit 1954 werden Solarzellen, damals noch mit geringerer Effizienz und teuer, produziert und benutzt. Da hat sich viel verändert und nicht zuletzt durch die sogenannten Balkonkraftwerke sind Solarzellen zu einer weltweit beliebten, rentablen Alternative geworden. Dächer eignen sich wegen ihrer Schräge und oft der Ausrichtung bestens zum Aufstellen von Solarzellen. Renovationen und Neubauten sollten diese Art der Energieerzeugung unbedingt in Betracht ziehen.
Wegen Olympia 2024 in Paris wird dort gerade viel städtische Infrastruktur erneuert. Der “Gare de L’Est” wird beispielsweise von Frankfurt aus mit TGV und ICE angefahren. Da kommen viele Geschäftsreisende und Touristen aus Europa und der ganzen Welt an. Ein Blick auf die Dächer des “Gare de L’Est” von dem Fußweg zum Gare du Nord zeigt viel verpasste Investitionen. Ein Meer von Dächern liegt brach, bestens geeignet zur Installation von Photovoltaik. Das könnte eine Menge an Energie vor Ort produzieren, die die Züge dann direkt benötigen. Mehr Ökostrom statt Atomstrom kann einfach sein. Es fehlt nur oft der Wille. Nachhaltigkeit und Olympische Spiele ist ein ganz eigenes Thema, nicht nur für Paris 2024. 
Touraine
Alain Touraine hat die französische Soziologie entscheidend geprägt. Aus seiner außergewöhnlichen Biografie wird rasch ersichtlich, wie er nicht nur seine Leben, sondern auch seine Art der Soziologie „von untern“, vom Individuum her, gedacht hat. Gerade der Prozess der Subjektivierung, die Autonomie des Subjekts betonende Sichtweise bildet ein Gegengewicht zu dem systemischen Blick auf Gesellschaft, beispielsweise von Luhmann. Soziale Bewegungen, die auf dem Engagement von Personen gründen, sind unverzichtbarer Bestandteil von Demokratien.
Neben Begriffen wie die post-industrielle Gesellschaft oder neue soziale Bewegungen hat Alain Touraine weit mehr als die “Sociologie du Travail” in Frankreich geprägt. Bereits seine Dissertation über « L’Évolution du travail ouvrier aux usines Renault“ in 1955 unterstrich sein Interesse an den Lebensverhältnissen der arbeitenden Bevölkerung. Der Umfang seiner soziologischen Studien, die schon früh große Umfragen beinhalteten, war im besten Sinne des Wortes problem-orientiert, besser noch politik-orientiert. Dabei übernahm er immer Verantwortung, seine Lösungsansätze politikberatend einzubringen. 
Die Würdigung von Alain Touraine in einer Podcastserie von 5 x ½ Stunde aus 2019 bei France Culture gibt einen groben Überblick über die prägende Wirkung von Alain Touraine jenseits von seinen soziologischen Arbeiten. An dieser Persönlichkeit wird zusätzlich deutlich, wie sprachliche Grenzen, selbst in den Köpfen von soziologiebetreibenden Forschenden selbst im 21. Jahrhundert fortwirken. Das hat selbst Alain Touraine mit gut 90 Jahren an sich kritisiert. Asiatische, arabische und afrikanische Denkanstöße kamen wenig in seinem Werk vor. Vielleicht reicht ein Leben nicht dafür, zumindest die Zugänglichkeit der Weltliteratur hat sich erheblich erweitert. Bleibt die Frage nach der Zeit und dem Willen, sich auch andere Denkgebäude, -begrifflichkeiten und -kulturen zu erarbeiten.
Air pollution
Only if we measure air pollution , we shall be able to be sure it is not getting worse or is improving. The European Environment Agency has developed an app that gives us fairly accurate measure of several important indicators of air pollution or air quality as they prefer to name the indicators. With the wild fires in Canada and the repercussions of this in U.S. cities we are certainly aware that air pollution by neighbours is just as important to know as air polllution originating in your own country.
In Europe this matters as well. Therefore the comparative view on air pollution is a necessary precondition to coordinate action within the EU. Specific meteological conditions yield SMOG in winter and too much heat facilitates SMOG in summer. Thousands of people die every year due to effects of air pollution. This is all well-known and documented.
In Science Advances (2023-6-9) new evidence is presented that fine particles (PM 2.5) in air transport influenza H1N1 viruses into the lower respiratory system and even other more distant organs like liver and kidneys. The conclusion is easy: Reduce air pollution much further, this saves lives and lots of costs in the health system as well. Well-being is advanced sometimes by doing less rather than more. Working more in the home office than in the inner city might reduce the peak of an influenza wave. New solutions to old problems are feasible with new technological advances and implementation like fibre-optic cables for fast internet service also in remote areas. Using the “Science Advances” should allow us to rethink our production and consumption model for the improvement of living and working conditions for all. Many extensions of our economic model shall be based on the “beyond growth” logic. We just need to dare to think and implement policies accordingly, rather than to continue to do the same mistakes over and over again. (Image: still building new Autobahn in Berlin 2022 in residential areas). 
Avers
Der kurze Titel „Avers“ der Sammlung von Novellen des Autors J.M.G.Le Clézio lässt keine Wundergeschichten erwarten. Der kleingedruckte Untertitel „Des nouvelles des indésiables“ noch weniger. Dennoch, aus der Sammlung von Kurzgeschichten werden die kleinen Heldinnen und Helden des Überlebens in unserer komplexen Welt vorgestellt. Mal mit, oft ohne „Happy End“ werden Kinderschicksale erzählt, die uns nachhaltig berühren. Schule ist für die kleinen Helden ein Fremdwort. Der tägliche Überlebenskampf für Nahrung, Gefahr von Kinderarbeit, einfach in Ruhe gelassen werden oder dem Krieg zu entkommen, steht im Vordergrund. Fluchtwege wäre für mich ein möglicher Titel einer deutschen Übersetzung. Flucht vor Missbrauch und die Brutalität des Alltags in Kriegsgebieten sollten uns sensibilisieren für „la Misère du Monde“.
Die unerwünschten Novellen von Le Clézio kommen auf leisen Sohlen oder eher barfuß daher. Sie lassen uns die ständige Herausforderung der Humanität spüren. Menschen, Kindern, Menschenwürde ermöglichen, ist nach wie vor eine riesige Aufgabe. Der Ansatz an konkreten Schicksalen aufzuzeigen, wie wenig es oft braucht, damit Kinder eine faire Chance bekommen, muss uns aufhorchen lassen. Obdachlose werden bei Le Clézio zu „fantômes dans la rue“. Wir ignorieren ihre Präsenz allzu gerne.
Nach 60 Jahren Heinrich Böll „Ansichten eines Clowns“ rütteln uns die Novellen von Le Clézio wieder wach. Wirkliche Humanität braucht uns alle und das ständig, nicht nur sonntags. Aversionen ablegen und sich dem Unerwünschten zuwenden, das fordert den ganzen Menschen. Überforderung gilt nicht als Gegenargument. Wir sind viele, helfen wir. (Image: Extrait, Atelier Albrecht Dürer um 1500).
Ground Water
The European Environment Agency collects annual data on pesticides in the ground water. The water most of us use in some form or drink. This used to be possible without too much thinking a generation or two ago. We now learn that this might be more and more dangerous, particularly in areas, where less rainfall and prolonged periods of draughts most likely increase concentrations of pesticides even in our tap water. Drinking this, raises more concerns. We know that in big cities and nearby of hospitals water quality is worse due to the concentration of particles from chemicals applied to increase contrasts in medical imaging. Pesticides are mainly used in agriculture, road and rail maintenance, but also households apply them for simplicity.
Snails (escargots) might invade your garden and even your home at times. However, it is just a little bit of exercise to “relocate” them in a decent place other than your home. Prepare a race for several ones and bet on who is going to win, but please refrain from the use of more pesticides. Several species of them are consumed and, depending on your taste, considered a delicious part of a meal (for example in Bourgogne, France). It should be easy to agree to stop the heavy use of pesticides across Europe and beyond. We shall have to protect the salads we grow differently. Human intelligence is able to allow other solutions than just killing as efficiently as possible ,at the same time, endangering our own species. (Comparable data EEA below). 

See Wasser
Der Bericht der europäischen Umweltagentur 2023 beschreibt eine durchschnittlich gute Wasserqualität der Seen in der EU (Link). Die Aufmerksamkeit für das Baden in den Seen und als touristisch wertvolle Naherholungsgebiete haben die Beachtung in den letzten Jahren wieder steigen lassen. Das ging leider oft auf Kosten der zu Wasserstraßen ausgebauten fließenden Gewässern. Dort befanden sich bis vor einigen Jahren noch vielerorts Flussbäder. Das war früher riskant und ist heute eigentlich größtenteils verboten. Wieder etwas, das wir dem Wirtschaftswachstum geopfert haben. Mehr Wirtschaftswachstum erscheint statistisch sinnvoll, mehr Lebensqualität hat das aber nicht immer mitsichgebracht. 

Waldbrände
Waldbrände sind leider jenseits vom Süden Europas auch im Zentrum von Europa ein Bestandteil der täglichen Gefahren geworden. Vor 50 Jahren waren die seltenen heißen Sommer die große Gefahr. Seit einiger Zeit bemerken wir öfter heiße Sommerwochen, die die Wälder austrocknen und leicht entzündlich machen. Jetzt haben wir die noch frühere Sommersaison nicht nur im Süden, sondern auch im mittleren Europa. Neben den Bränden in der Lausitz in Deutschland, kämpfen Feuerwehrleute öfter in den französischen nördlicheren Waldregionen mit Bränden. Eine Nachricht, wie die zum Brand Anfang Juni im „Forêt Fontainebleau“, sollte uns klar machen, da brennt unserer europäisches ökologisches und kulturelles Erbe. Jeder hat die brennende Kathedrale „Notre Dame de Paris“ noch in Erinnerung. Da war Klimawandel nicht die Ursache. Bei den Waldbränden sieht das anders aus. Das Ergebnis ist das gleiche. Die Vernichtung unseres kulturellen Erbes schreitet voran ohne Prävention. Das ist eine zentrale Aufgabe. Nicht erst in der Zukunft. Prävention verlangt Handeln, Planen und Implementieren schon heute. Das ist ein riesiges Qualifizierungsprogramm nötig. Es umfasst die Sensibilisierung für die allgegenwärtigen Gefahren genauso, wie das Schulen allfälliger Einsätze von professionellen und freiwilligen Helfenden. Gefahr erkannt, heißt leider nicht schon Gefahr gebannt. Da gibt es viele Zwischenschritte, die geprobt sein wollen, damit ein effektiver Einsatz gelingen kann. Es bleibt viel zu tun, packen wir’s endlich an. (Artikel in La Marne 7.6.2023 S.6) 

