Kaizen oder Kai’Zen bei Covid-19

Die Buchveröffentlichung zu Kaizen bei Pan Macmillan (Bild unten) hat mich erneut mit persönlichem Gewinn an die altbekannte Managementmethode anknüpfen lassen. Für viele ist Kaizen, ich mag lieber Kai’Zen als Wortspiel und konkretere Vorstellung zu den japanischen Kanji-Zeichen. Laut einem Wikipediaeintrag steht “Kai” für Veränderung und Wandel, “Zen” = zum Besseren, zum Guten. Der daraus resultierende kontinuierliche Verbesserungsprozess wurde in der Privatwirtschaft und dem öffentlichen Dienst geradezu zu einem neuen Mantra. Bei der Wahl der richtigen Indikatoren wie Patienten- oder Kundenzufriedenheit und eben nicht nur Kosten(senkung) kann das Anstoßen von Kai’Zen mittelfristig und langfristig wahre Wunder bewirken. Deswegen ist der Vergleich mit dem auf Schumpeter zurückgehenden Prozess der “kreativen Destruktion” d.h. dem Erfolg von radikalen Veränderungen stets sinnvoll. Viele Start-ups können von dieser Methode lernen, anwendbar bei sich selbst, in Gruppen oder für ganze Gesellschaften. In Zeiten von Covid-19 könnten wir auch sagen “von Viren lernen”. Kai’Zen ist “Bionics” pur. Aber genauso mit dieser Methode werden wir den Virus eindämmen und einen Impfstoff entwickeln. Die Viren bleiben gut in Kai’Zen, wir auch. Bleiben wir dran, wir haben den längeren Atem ;-). Einen der führenden Virologen Peter Piot hätte Covid-19 nun dennoch fast erwischt.

 

Weiterbildung in Kreisen

In Zusammenarbeit mit der Bertelsmann Stiftung hat das DIE die Datengrundlage für den 3. Deutschen Weiterbildungsatlas gelegt. Darauf aufbauend habe ich in den letzten Monaten eine neue ausführlichere Analyse der Daten auf Kreis- und Länderebene durchgeführt. Gleichzeitig wurden Karten erstellt, die eindrücklich die Unterschiede zwischen Bundesländern und Kreisen in den jeweiligen Bundesländern verdeutlichen.
Das Manuskript liegt bereist bei den Koautoren und wird in wenigen Wochen erscheinen. Die Schlussfolgerungen aus der ersten Version (siehe unten) werden einer erneuten empirischen Prüfung unterzogen. Einkleiner Vorgeschmack lässt sich in dem Bild erkennen. Aber die Webseite zum Weiterbildungsatlas hat ja schon viel mehr an Daten und Auswertungen im Angebot. Hier geht’s lang.

Martin, A., Schömann, K., Schrader, J. & Kuper, H. (2015). Ausgewählte Ergebnisse: Die Wiederentdeckung der Bedeutung der Region. In A. Martin, K. Schömann, J. Schrader & H. Kuper (Hrsg.), Deutscher Weiterbildungsatlas (S. 26-130). Bielefeld: W. Bertelsmann.

 

Book Creation 2017

Writing and creating books has been ongoing for more than 2000 years. The history facilitated by Gutenberg’s invention of multiplication through the printing press has helped along the reformist movement of Martin Luther as well. Single pieces of book art are more rare. The Bibliotheca Wittockiana in Brussels has a rich collection and changing exhibitions. The photo below was taken there in July 2017.

As I attended a workshop on book binding held by Mina Aboudarr I went through all steps of book production myself to get a hands-on impression of this centuries old profession and art work in special cases. With much fun I walked through the process of writing, months before, and self-production of my very own monograph. Self-publishing is likely to be the next step. Currently the book is “in pressing” but not in press.
… and all beginings have some magic … or in original voice from Hermann Hesse: … und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, …